ZÜRICH ERNEUERBAR


Verein für Energieeffizienz

und erneuerbare Energien

 
Home Ziele Organe Beitrittserklärung Firmenangebote Veranstaltungen Medien Sponsoren Informationen Links
                 

VERANSTALTUNGEN    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Veranstaltungen

 

 

 

 

   31. Mai 2007: zwei Veranstaltungen  
     
   Mit intelligenter Technik Energie und Kosten sparen  
 

 

A: Besichtigung des Forums Chriesbach der EAWAG in Dübendorf
B: Energiesparen in Gebäuden lohnt sich
   
à Nicht jeder kriegt eine aufs Dach…

Die erste Veranstaltung von Zürich-Erneuerbar fand in Dübendorf statt.

Im ersten Teil besuchten wir das neue Forschungsgebäude der EAWAG „Chriesbach“, ein High-Tech-Gebäude vom Feinsten.

Anschliessend erläuterte ein Hauseigentümer und ein Architekt, dass Energiesparen in Gebäuden nicht „heisse Luft“ ist, im Gegenteil. Die Präsidentin, Frau Lisette Müller-Jaag[2], wies auf die Bedeutung einer intelligenten Gebäudetechnik hin.

 

à Faszination Technik

Die Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG) hat beim Bau ihres neuen Gebäudes eindrücklich bewiesen, dass sie die Physik als Freund und Helfer einzusetzen weiss.

Das bezüglich Schonung von Ressourcen vorbildliche Gebäude ist gleichzeitig auch

ein architektonisches Vorzeigeobjekt. Es ist ein Gebäude, welches ohne herkömmliche Heizung und Kühlung funktioniert. Einige Stichworte: hoch isolierte Gebäudehülle mit einem raffinierten Lüftungssystem, intelligente Nutzung der Sonneneinstrahlung, Sonnenkollektoren, Fotovoltaikanlage, begrüntes Dach usw.

Konkret bedeutet dies: Im Chriesbach geht man mit allen natürlichen Ressourcen, aber auch mit dem Geld sorgsam um.

(Die Fotos zeigen die aufmerksamen Teilnehmer des Anlasses „Zürich-Erneuerbar“ 1 und 2, die Sonnenkollektoren 3 und die Fotovoltaikanlage 4)

 

à Gesteigerte Gebäudenutzung und gleichzeitig geringerer Energieverbrauch

Bei Renovationen von Gebäuden gelingt es klugen Architekten mehrere Ziele gleichzeitig zu erreichen, nämlich: höheren Wohnkomfort, mehr Wohn- oder Geschäftsraum bei gleichzeitig massiv geringerem Energieverbrauch.

Anhand der wohl durchdachten Renovation eines Dreifamilienhauses inmitten von Zürich erläuterte der Eigentümer, Dr. E. Gujer (Foto 5) , und der zuständige Architekt, dipl. Architekt ETH/SIA (Foto 6) Beat Kämpfen, wie es ihnen gelungen ist, ein Haus aus den Nachkriegsjahren in ein praktisch neues Haus zu verwandeln.

Der Eigentümer wollte die Abhängigkeit von fossilen Energien vermeiden und den Energiebedarf weitgehend mit erneuerbaren Ressourcen decken. Kriegt man „eine“ oder „eins“ aufs Dach? Weil Nachbarn die Juristerei einschalteten, musste man auf eine Solaranlage verzichten. Wenn nicht „vom Himmel“, dann halt aus dem Boden, war die Lösung: Erdsonde und Wärmepumpe.

Anhand vieler weiterer Beispiele konnte Architekt Kämpfen überzeugend darlegen, dass es kein Gebäude gibt, welches man nicht energetisch hervorragend sanieren (oder bauen) kann. Dank Nutzung der physikalischen Eigenschaften natürlicher Materialien (z. B. Holz), dem geschickten Ausnutzen der Einwirkungen der Sonne je nach Tages- und Jahreszeit, der Rückgewinnung von Wärme, einer perfekten Isolierung der Gebäudehülle, der richtigen Dimensionierung aller Einrichtungen und einer intelligenten Abstimmung aller Elemente an einem Bau, kann man faktisch zu einem Heizungs-Null-Energiehaus gelangen. Die rege Benutzung der Fragerunde zeigte, dass der Informationshunger äusserst gross ist.

 

à
im Innenhof EAWAG Chriesbachgruppe Kollektoren auf dem Dach der EAWAG
à
 

Architekt Beat Kämpfen
beim Vortrag

Lisette Müller Begrüssung
à

Erstellungsjahr 1947
Dreifamilienhaus inmitten
von Zürich. Geringer Unterhalt,
hohe Energiekosten.

Sanierung 2006, gute Isolierung, Wärmepumpe, keine fossilen Energieträger.
Eigentümer: Dr. Erich Gujer
Architekt: Beat Kämpfen, dipl. Arch. ETH/SIA

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Energieeffizienz

 

Erneuerbar

 

Klimaschutz

Haben Sie Fragen?

Created by Emweb     © Copyright 2007